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Willkommen bei Lesekritik, anonymous
Samstag, 03 Dezember 2016 @ 03:21 Uhr

Herzlich Willkommen auf Lesekritik -  Das Portal für Autoren und Selbstschreiber.

Ich finde bei meinen Recherchen oft recht interessante Internetseiten, die vielen Surfern überhaupt nicht bekannt sind. Oder aber Seiten, auf denen Hilfen sowie Tipps und Tricks hinterlegt sind und diese möchte ich hier einmal gesammelt und dokumentiert anbieten. Ich erstelle hier meine eigene Bookmark Seite, die für jeden einsehbar sein soll und die auch kommentiert werden kann. Diese Seite ist rein Privat ohne kommerzielles Interesse.
 
Das schöne an dieser neuen Seite ist jedoch, dass Jeder kostenlos mitwirken kann.

Einfach registrieren und anmelden, danach kannst Du schon eigene Tipps abgeben oder eigene Buchideen loswerden. Selbst das eigene Buch oder Deine selbstgeschriebenen Zeilen lassen sich hier veröffentlichen. Jeder geschriebene Text bzw. Information kann dann bewertet und kommentiert werden.

Zusätzlich kannst Du Dich im angeschlossenen Autorenforum mit anderen Besuchern über die verschiedensten Themen unterhalten.

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"Fährste Zug, haste Spaß!"

Wer kennt sie nicht, die unfreiwillige (und dennoch oder gerade deswegen so amüsante) Teilnahme an den Zuggesprächen fremder Leute?! Diese kleinen, heiteren Erlebnisse, die einem jeden auf einer Zugfahrt so passieren (können)?

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Stiefelchen, der Wald und die Tiere

Das kleine Mädchen Stiefelchen ist oft traurig, weil es immer alleine zu Hause ist. Ihr größter Wunsch ist es, dass Christkind zu sehen. Auf der Suche nach dem Christkind begegnet sie den Tieren des Waldes und freundet sie sich mit ihnen an. Besonders ins Herz geschlossen hat sie das Rehchen und den Bär, der auf sie aufpasst. Gemeinsam erleben sie die Vorweihnachtszeit. »Siefelchen, der Wald und die Tiere« ist eine klassische Geschichte zum Vorlesen für Kinder im Vorschulalter.

ISBN: 978-3957447579
http://www.baerenhund-witten.de
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Im Schatten von Schlägel und Eisen

Es gibt viele Bücher, die bekannte Großindustrielle und namhafte Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts zum Thema haben.
Der Wittener Autor, Jörg Krämer, geht einen anderen Weg.
In seinem Erstlingsroman "Im Schatten von Schlägel und Eisen" erzählt er die Geschichte der Familie Biel, einer armen Bergarbeiterfamilie, die Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hat.
Der Leser begleitet die Familie über mehrere Jahrzehnte durch alle Höhen und Tiefen des Alltags.

Die Handlung spiegelt das Familienleben der Bergleute dieser Zeit wieder. Nur am Rande ist von der Arbeit der Männer die Rede.
Der Leser erlebt hautnah mit, wie schwer es zu dieser Zeit war acht Kinder groß zu ziehen, und dass man trotzdem glücklich sein konnte. Er erfährt von Werten, die vermittelt wurden, von denen man in der heutigen Zeit kaum noch etwas weiß.

Jörg Krämer hat den Roman aus den Aufzeichnungen seiner Großmutter, Hilde Niggetiet, entwickelt.
Die im Roman auftretenden Personen haben alle gelebt und sind die Vorfahren des Autors.
Zum Ende seiner Recherchen stellte Jörg Krämer (http://www.baerenhund-witten.de) fest, dass sein jetziger Arbeitsplatz, die JVA Bochum-Langendreer (die frühere Zeche Neu- Iserlohn), auch der Arbeitsplatz seines Ur-Ur- Großvaters, Johannes Biel, war.
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Germanischer Bärenhund- Portrait einer aussergewöhnlichen Hunderasse

Bereits Ende des 2. Jahrhunderts vor Chr., lange vor dem Beginn der eigentlichen Völkerwanderung gab es Wanderbewegungen der Germanen.
375/376 begann dann die Völkerwanderung, vor allem germanischer Völker.
Als Haustier der Germanen dominierte das kleinwüchsige Rind.
Dazu kamen dann noch Schwein, Schaf, Ziege und nicht zuletzt auch Geflügel.
Die Germanen hielten auch mittelgroße und große Hunde, die als Hof-, Hirten- und Jagdhunde eingesetzt wurden.
Diese Hunde mussten in einer harten, lebensfeindlichen Umwelt überleben.
Während der Jagd bekamen sie es oft mit überlegenen Gegnern zu tun.
Bei Gefahr mussten sie ihre Sippe verteidigen.
Das konnten sie nur, wenn sie robust, ausdauernd und wachsam waren.
Diese großen, bärigen Hunde gelangten als Beutestücke bei Kämpfen in das gesamte römische Reich. Im Gegenzug wurden Zwerghunde aus den römischen Provinzen bei den „Barbaren“ eingeführt.
Im Lauf der Zeit verlor sich die Spur dieser germanischen Hunde.

Knapp 1600 Jahre später, in den 80er Jahren des 20.Jhd`s wurden einige Welpen geboren, die den Hunden der alten Germanen nahe kamen.
Die Welpen stammten aus einem Fehlwurf zwischen Bernhardiner und weißem Hirtenhund.

Der Züchter aus Brandenburg begann von da an konsequent mit der Zucht „Germanischer Bärenhunde“. 1994 wurde der “Germanische Bärenhund“ vom Deutschen Rassehunde Club (DRC e.V.) als Rasse anerkannt.
Die Rückkehr der Bärenhunde war perfekt!

Der moderne „Germanische Bärenhund“ muss sich nicht mehr gegen übermächtige Gegner durchsetzen. Er ist vielmehr ein sanfter Riese mit einer Schulterhöhe bis zu 85cm und bis zu 85kg Gewicht.
Aber auch heute muss er noch wachsam sein und seine Familie beschützen. Schließlich ist er ein Lagerschutzhund!
Dies erledigt er unaufgeregt und mit nur wenig Gebell; er ist kein Kläffer.
Bei Gefahr schiebt er sich zwischen seine Familie und der Bedrohung.
Dabei verhält er sich eher zurückhaltend und defensiv.

Trotz seiner Größe möchte auch der moderne „Germanische Bärenhund“ viel Bewegung haben. Da wir uns nicht mehr auf der Völkerwanderung befinden kann er dies heute durch Spaziergänge, Joggen und Schwimmen bekommen.
Eine Stadtwohnung ohne Auslauf wird ihm nicht gefallen.

Der heutige Bärenhund ist ausgesprochen kinderlieb.
Er ist gut zu erziehen, wenn man seinen Schutztrieb beachtet. Sein liebevolles Wesen macht ihn zum idealen Begleiter für Familien.
Seine Sturheit scheint er allerdings in die heutige Zeit gerettet zu haben.

Eine liebevolle und konsequente Erziehung sollte aber auch für diesen gutmütigen und friedfertigen Riesen selbstverständlich sein.
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Was für exakte Absichten kann ein Dämon haben?

Hallo ihr lieben :)

Ich könnte Hilfe gebrauchen und wäre für ein paar Ideen soooo dankbar!

Im Moment brennt mir nämlich eine anfängliche Idee unter den Nägeln.
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IDEEN?

 Hallo, ihr Lieben,

momentan schreibe ich an einer Geschichte. Leider ist es so, dass fast alle meiner Ideen einer bereits vorhandenen Geschichte sehr aehneln.

Ich wuerde am liebsten so etwas schreiben wie Kerstin Gier in Silber, also etwas, was es noch nie gegeben hat. 
 In dieser Geschichte ja so, dass es auch in unserer Welt spielt, nur, wenn sie schlaeft ist sehr viel Fantasie in der Geschichte.


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Ein Lächeln vielleicht

 
ISBN 3-00-013569-3    Preis 9,90 Euro    70 Seiten

Aus dem Vorwort

Ein Sonntagmorgen beim Frühstück:

Ich frage Björn "Wie findest du meine Idee, unsere Geschichten in einem Buch zu veröffentlichen?"
Björn findet diese Überlegung gut.

Auf meine Anregung: "Erzähl mir noch eine lustige Geschichte aus deinem Leben", antwortet er:
"Ich finde das ganze Leben lustig. Das passt doch gar nicht alles auf einen Zettel." 

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Abenteuer mit Lisa und Faxi

 
Autor:
Hesseler, Doris    
Titel:
Abenteuer mit Lisa und Faxi
ISBN:
978-3-9810623-2-8  
Übersetzer:
 
Originalsprache:
 
Illustrator:
Georgi, Heike
Seitenanzahl:
36
Verlag:
Doris-Verlag, Ruppichteroth
Gattung:
Erzählung
Reihe:
 
Jahr:
2013
Preis:
14,90 €   Buch: Hardcover
       
Inhalt:
Die Trolle Lisa und Faxi erleben lustige und spannende Abenteuer. Sie feieren Feste wie Karneval, Ostern, Sankt Martin, Weihnachten oder Sylvester. Sie fahren in den Ferien auf den Bauernhof und ans Meer, sie erleben Ausflüge am Badesee, machen Picknick, besuchen den Dachs und genießen jede Jahreszeit intensiv. Mal steckt Lisa in Schwierigkeiten, mal bleibt Faxi mit seinem Rollstühlchen irgendwo stecken, aber gemeinsam können sie sich immer retten.
[atan Berlin]
       
Lesealter:
4 - 9 Jahre
Einsatzmöglichkeiten:
Büchereigrundstock
 
 
Bewertung:
empfehlenswert
Schlagwörter:
Behinderung Familie Freundschaft
       
Anmerkungen:
       
Beurteilungstext:
Anders als der erste erzählende Band über den Troll Faxi enthält dieser Band 15 gereimte alltagsnahe Geschichten, die aus dem Leben des Trolls erzählen. Dabei geht es um die Jahresfeste, typische Begebenheiten aus einem Kinderalltag, das Erleben der Jahreszeiten und schließlich um den Schulbeginn. Das Leben der Trolle ist menschenähnlicher als im ersten Band und auch die Behinderung von Faxi steht nicht so im Mittelpunkt. Faxi sitzt zwar immer noch im Rollstuhl, oft jedoch sieht man ihn auch woanders: im Wasser, auf einem Baumstamm, auf dem Traktor des Großvaters oder beim Schlittenfahren. Er ist an allen Abenteuern (fast) ohne Einschränkung beteiligt und behinderungsbedingte Schwierigkeiten (mit dem Rollstuhl im Schlamm stecken bleiben, vom Schlitten fallen und liegen bleiben, nicht so schnell vor den Käfern weglaufen können) werden durch Freunde oder Familie behoben.
Die Reime sind temporeich und humorvoll. Die ganzseitigen Illustrationen farbenfroh und realistisch.      

www.Doris-Verlag.de   
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In mir ist Freude

 
ISBN 978-3-9810623-0-4    Preis 16,90 Euro    286 Seiten

Aus dem Vorwort

Dieses Buch möchte nicht urteilen, sondern zum Nachdenken anregen.

Es soll anderen Menschen Mut machen, zu ihrem besonderen Kind zu stehen. Die moderne Medizin ermöglicht es heute während der Schwangerschaft klar zu definieren, ob ein Kind Auffälligkeiten aufweist. Die Diagnose ein behindertes Kind zu erwarten, bringt viele werdende Eltern in einen schweren Gewissenskonflikt. Ein Schwangerschaftsabbruch bis kurz vor dem Geburtstermin ist heute legal, wenn die Entscheidung gegen den behinderten Fötus ausfällt.

Es ist erschreckend, wie selbstverständlich und legal heute, gut 70 Jahre nach Beendigung des Dritten Reiches, die Euthanasie wieder Einzug hält. In keiner Arztpraxis oder Klinik ist es erlaubt, ein gesundes Ungeborenes bis kurz vor dem Geburtstermin zu töten. Was hätte ich getan, wenn der Arzt vor vielen Jahren zu mir gesagt hätte: Frau Stommel, sie erwarten ein schwer behindertes Kind? Was hätte ich wohl getan?

Ich kann es heute nicht mehr sagen, aber eines weiß ich ganz gewiss: Ein einziger vorausschauender Blick auf mein Kind, das ich später in den Armen hielt, würde genügt haben, um einer Abtreibung niemals zuzustimmen. 

Erhältlich in meinem Verlag: www.Doris-Verlag.de

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Timos Reise oder: Die Geschichte vom Frosch, der keine Beine mehr hatte

 Timos Reise oder: Die Geschichte vom Frosch, der keine Beine mehr hatte

"Es war zum Verrücktwerden: Da stand ein kleiner olivgrüner Frosch mit schwarzen Sprenkeln in einem winzigen schwarzen Rollstuhl auf dem Teppich vor seinem Bett und sprach mit ihm."

Timo, eigentlich ein sportlicher Junge, sitzt nach einem schweren Unfall im Rollstuhl. Nun drohen ihm Schulwechsel und ein Umzug. Er hat Angst, seine Freunde zu verlieren. In seinem größten Kummer aber begegnet ihm Ernst, der Frosch. Dieser entpuppt sich als lustiger Lügenbaron und nimmt ihn mit auf eine wahrhaft wundersame Reise...

Ein Buch über das Anderssein: Es bringt Kinder auf eine humorvolle Weise in Berührung mit Rollstuhlkids und zeigt, dass anders zu sein völlig normal ist.



 

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Troll Faxi und sein Stuhl mit Rädern

 ISBN-Nr. 978-3-9810623-1-1    Preis 14,90 Euro    30 Seiten


Hardcover, gebunden, viele farbige Illustrationen im Innenteil

Troll Faxi und sein Stuhl mit Rädern wurde von der
"Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)"
sehr positiv bewertet. 

homepage: www.Doris-Verlag.de

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Hey ich brauche noch eine Buchidee !?

 hey , ich schreibe gerne Bücher, habe auch schon ein Roman (aus einem Buchsaga) fertig geschrieben. Ich möchte jetzt noch eins schreiben, nur mit einer anderen Geschichte. Hat jemand oder kann mir jemand eine Idee, die ich auch verwenden darf, vorschlagen. Es muss nicht detalliert sein, schreibt einfach eure ideen. Ich würde mich für eure Unterstützung freuen, denn mir fällt momentan nichts mehr ein :( 

LG Nina

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Ken - Aus den Alltag eines taugenichts - Eine Folterkomödie

Listen : ZZ Top – Gimme All Your Lovin´
Level 4
Corporal
Johnny-Boy stand -äußerst cool und lässig- mit der
AK-47 auf dem Schulflur und schaute sich um. Die
Schüsse erzeugten allmählich die gewünschte
Aufmerksamkeit. Einige Schüler und Schülerinnen
gingen instinktiv der Quelle der Schüsse nach
-dies waren die mental superschwachen- und andere
versuchten sich aus dem Gefahrenbereich zu
entfernen. Eine allgemeine Panik brach
noch nicht aus, doch das Chaos nahm langsam
seinen Lauf.

“Who´s on Next?“ - Schweigen-
“The next please!” -immer noch Schweigen-

Johnny-Boy richtete seine Waffe auf den letzten
Schüler, der bei der Sitzbank stand.

„So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist
wandeln.“
(Neues Testament, Galater, Kap. 5 / Vers 25)

Der Kleine hieß Watson -10 Jahre alt- und war ein sehr
ruhiger und unauffälliger Junge, der sich im Moment
zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort
aufhielt. Johnny-Boy drückte mehrmals den Abzug.

-BAMM- -BAMM- -BAMM- -BAMM-
„Hahaha... The Big Bang Theory. Staffel 1.!“
-BAMM- -BAMM
Die Kugeln drangen in den Körper des kleinen
Jungen ein. Gleich einer Strohpuppe wurde er auf die
kalten Fließen geschleudert.

"What a dump"
, bemerkte Johnny-Boy und
spuckte auf Watson.
Watson war richtig zäh. Er war nicht sofort tot ,
sondern blickte vom Boden apathisch an die Decke.
„Du kleiner dreckiger Bastard!“, fauchte J.B.
Watsons Blut trat ungebändigt aus den
Schusswunden hervor. Sein gesamter Thorax war
zu Hackfleisch geworden, den kein Arzt mehr
zusammenflicken konnte. Die Kugeln steckten
tief in den Rippen, der Wirbelsäule, in Armen
und Beinen und im Brustbein. Sein halbwüchsiger
Oberkörper war durchdrungen von Blei und
durchlöchert wie holländischer Gouda -echt lecker-.
Johnny-Boy hatte im Fernsehen gesehen, wie
Cowboys ihr krankes Pferd erschossen, damit es
nicht mehr leiden musste. Diesen letzten Gefallen
wollte er Watson nicht vorenthalten. Er musste nur
den nächsten Schuss präzise platzieren.

"Elementary, my dear Watson"
, versicherte ihm
Johnny-Boy und setzte die
Ak-47 an dessen Kopf an.
-BAMM

Great Shot!

Watson war Geschichte. AMEN

Exitus letalis.



In Erinnerung an:

Watson †
(10 Jahre alt)

FallS der Tod aber gleiCHsam ein AusWandern ist
von hier an EInen andereN Ort,
und wenn Es wahr ist,
was man saGt,
dass allE,
die geStorben sInd,
siCH dort befinden,
welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?

Sokrates



← ← ← Flashback
Heute ist wieder einmal der 14. Februar: Valentinstag.
Der Tag der Liebenden. Für Eduard stellte es jedoch
den Tag dar, den die Blumenindustrie erfunden hatte,
um ihren Absatz zu steigern. Hätte er seine Frau
gefragt, wie sie zu diesem Tag steht, dann hätte sie
ihm zugestimmt und diesen besonderen Tag als
konsumorientiert abgestempelt.
Sie hielt sich für eine intelligente und aufgeklärte Frau,
aber Vorsicht Falle!

Die Realität sah nämlich anders aus. Würde Eduard
darauf eingehen und ihr kein Geschenk besorgen,
würde sie anfangen zu schmollen und die ganze
Woche hindurch, wenn nicht länger, ein beleidigtes
Gesicht ziehen. Am klügsten wäre es ihr etwas zu
kaufen, auch wenn sie gerne darauf verzichtete.

Er ging in einen Blumenladen und schaute sich um.
Nun ging es darum das richtige Präsent auszuwählen
und hier war Taktgefühl gefragt und zudem was
Eduard durch das Geschenk erwartete. Zum Beispiel:
Eine einfache Rose - ohne Drumherum - würde ihm
am Abend einen Blowjob bescheren. Eine Rose mit
etwas Grünzeug und weißen Gänseblümchen,
verpackt in durchsichtiger Folie mit Herzen drauf,
würde ihm einen Blowjob und einen Fick einbringen.
Sollte er tiefer in die Tasche greifen und zum Beispiel
einen ganzen Rosenstrauß mit nach Hause bringen,
so konnte er sich bestimmt etwas auswählen. Er hätte
dann mindestens einen Wunsch frei, wie bei Aladdins
Wunderlampe, nur das es hier hieß: ein Wunsch frei
bei seiner Frau der Muschischlampe. Dann könnte er
frei wählen: vielleicht die Stellung 69?
Blowjob beidseitig?
Oder lieber ein Arschfick?
Eduard stand vor einer schwierigen Wahl. Er entschied sich für die
einzelne Rose ohne Drumherum. Die 4.50 € bezahlte
er ohne Murren, da ihn ein Blowjob im Puff
mindesten 30€ kosten würde. Somit stimmte das
Preis-Leistungs-Verhältnis. Den Blowjob von seiner
Frau zu bekommen störte ihn nicht weiter, da er das
Licht ausschalten und sich vorstellen konnte, es wäre
eine Andere, die seinen Schwanz lutschte.
Vielleicht die Blumenverkäuferin?
Oder Schlumpfine?
Oderlieber etwas versauter: Miss Piggy?
Seiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Eduard hielt bei
Blowjobs an dem Sprichwort: Nachts sind alle Katzen
grau. Dieses Sprichwort bedeutete für ihn: Ein Mund
in der Dunkelheit ist auch nur ein Mund, wie jede
andere auch …


Level >4.1.<:

Extra-Kill-Bonus:

Aquarium Killer10


Bevor Johnny-Boy in die Mensa ging, wollte er sich
noch um das Aquarium im Schulflur kümmern. Er
hasste Guppys, diese bunten Hippies unter
den Fischen. Im Aquarium befanden sich insgesamt

fünf Guppys,
ein Dutzend Neon-Sammler
und ein Antennenwels.

J.B. hatte es besonders auf die Guppys
abgesehen. Mit der Rückseite der AK-47 zerschmetterte
er das Aquarium und das ganze Wasser
-samt Fischen- floss auf den Boden. Mit beherzten
Tritten zermatschte Johnny-Boy die -Hippie-
Guppys.11

„Stirb Guppy, stiiirrrrb!“



11 Die restlichen Fische = Kollateralschaden

In Erinnerung an:

Guppy †
(5 Stück)
Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein.
Heinrich von Kleist

Exkurs:

Willkommen bei Biologie für jedermann!

Heute: - Experimente für zu Hause -
Utensilien: - 1 x Goldfisch -
- 1 x Goldfischglas -
- Wasser für das Goldfischglas -
- 1 x Red Bull Energy Drink (0,33l) –

Versuchsdurchführung:

1. Das Goldfischglas mit Wasser füllen
2. Goldfisch hinzufügen
3. Den Goldfisch beobachten
4. Red Bull ins Goldfischglas beimischen
5. Goldfisch beobachten
und Erkenntnisse gewinnen J

Modifizierte Form des wiss. Versuchsaufbaus:

Utensilien: - 1 x Goldfisch -
- 1 x Goldfischglas -
- Wasser für das Goldfischglas -
- 1 x Red Bull Energy Drink (0,33l) -
+ 1 Glas Wodka


Viel Spaß
beim
Experimentieren mit Tieren!#

Ende? 

Ihr wollt mehr? Ihr kriegt mehr!

(Mehr als Euch lieb ist!) 

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Ken - Aus den Alltag eines taugenichts - Eine Folterkomödie

Listen: Nirvana – Smells Like Teen Spirit

LEVEL 12

Brigadier General

FSK ab 0: Ein kleines Mädchen. Ein süßes Mädchen.

Ein unschuldiges Mädchen. Samantha.

Sie weinte sanft und unablässig. Ihre kleine Brust hob
und senkte sich in schnellen Zügen und ihre Tränen
blieben an Johnny-Boys schwarzem Mantel hängen.

FSK ab 6: Gobble gobble, gobble gobble. We accept her. One of
us, one of us, ging es ihm durch den Kopf. Er
hatte sie sofort in sein einsames Herz
eingeschlossen, doch was für eine Zukunft erwartete
dieses kleine Mädchen? Sie würde, genauso
wie er selbst, in dieser ungerechten Welt leiden.
Die Welt war einfach zu grausam für solche
Engel ...

Johnny-Boy musste ihr helfen.

Besser ein Ende mit Schrecken,
als Schrecken ohne Ende
.
Diesem Mädchen war das Paradies gewiss und so
würde ihr Tod sie nur in ein besseres Leben führen.
Sie kann mit ihrem reinen Herzen zu einem
Engelskrieger* werden.
(*Songtext „Abendlied“ aus dem Album Engelskrieger 2003)

FSK ab 12: Langsam umgriff Johnny-Boy sein
Jagdmesser . Das kleine Mädchen
weinte und umarmte ihn fest, fester. Er konnte
spüren, wie ihr demütiges Herz schlug.

´ Kindlein lass dich küssen.´

FSK ab 16: Die Klingenspitze setzte er ihr sanft an
den kleinen Bauch an. Samantha, das
kleine unschuldige Menschlein, weinte
heftiger und umarmte ihn treu - voller vertrauen.

´Kindlein gute Nacht.´

Ihm selbst flossen die Tränen unbezähmbar die
Wangen herunter und sein Herz wurde förmlich
zerrissen.

´Wirst nun schlafen müssen,
hast genug gewacht.´

Mit einem kurzen Ruck stieß er das Messer in
ihren kleinen, weichen Bauch. Sie gab ein
würgendes Geräusch von sich und ihr Weinen
wich einem schmerzerfülltem Schrei.

FSK ab 18: Johnny-Boy heulte, jammerte bitterlich
und drehte dabei das Messer in ihrem
Bauch herum und schlitzte sie zur Seite
hin auf. Die scharfe Klinge biss unbarmherzig
ihre Gedärme auf. Warmes Blut floss ...

Sie weinte nicht mehr –
ihr Griff löste sich langsam.

´Schließ die goldenen Äugelein,
schlaf ein,
schlaf ein,
schlaf ein,
du liebes Kindelein.´


Das kleine Mädchen sank zu Boden
und war tot.

Ende? 

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Ken - Aus den Alltag eines Taugenichts - Eine Folterkomödie

INNEN - KÖLNER CAFÉ – TAG

T.M.NUTTER und ROBERT sitzen in
einem Café und unterhalten sich.

ROBERT
Wie verkauft sich dein Buch?

T.M.NUTTER
(nimmt einen kräftigen Schluck
schwarzen Kaffee)
Eher schlecht als recht.

ROBERT
Das wird schon. Es braucht halt
seine Zeit, bis der große Durchbruch
kommt. Du musst nur etwas
Geduld haben. In naher Zukunft
wirst du sicher eine Menge Kohle
machen.

T.M.NUTTER
(mit fest entschlossener Stimme)
Ich scheiß´ auf das Geld. Was ich
begehre,- ist Ruhm und Ehre. Ich
möchte zu einer Legende werden.
Man soll sich auch in hundert
Jahren an mich erinnern.

ROBERT
(lacht)
Hm. Meinst du nicht, dass du etwas
zu viel verlangst? Mit dem Schreiben
viel Geld zu machen ist viel
einfacher, als zu einer Legende zu
werden. Nur ganz wenige haben das
besondere Glück in die Geschichte
einzugehen. Es liegt nicht an dir,
ob du vergessen wirst oder nicht.

T.M.NUTTER
Da liegst du falsch! Es liegt an
jedem selbst sein eigenes
Schicksal zu entwerfen. Ich werde
meine Zukunft so gestalten, dass
mehrere Generationen nach mir sich
noch an meinen Namen erinnern
werden.

ROBERT
(sarkastisch)
Wie willst du das anstellen?
Möchtest du den ersten schwarzen
Präsidenten der USA erschießen?
Ich muss zugeben, dass würde dich
in die Geschichtsbücher
katapultieren.

T.M.NUTTER
(lächelt herablassend)
Nein. Es ist viel einfacher.

ROBERT
(seine Neugierde ist geweckt)
Dann kläre mich bitte auf.

TONI.M.NUTTER
Ich werde Amoklaufen und dabei
viele, sehr viele Menschen töten.

ROBERT
(schaut überrascht)
Amoklaufen? Wie? Wieso?
Und außerdem: Gibt es denn nicht
schon genug Amokläufer?

T.M.NUTTER
Ich werde nicht nur einen
medienreifen Amoklauf inszenieren,
sondern ich werde diese Tat Monate
zuvor, nein, sogar Jahre vorher
ankündigen. Und dann werde ich es
durchziehen, genauso wie ich es
vorhergesagt habe.

ROBERT
Ein Amoklauf endet meistens mit
dem Selbstmord. Ist der Tod am
Ende die ganze Sache wert?

TONI.M.NUTTER
Was ist schon das ´alltägliche´
Leben wert? Wenn du Pech hast,
dann erkrankst du an Krebs oder an
einer anderen Scheißkrankheit und
musst wie ein Hund unter Schmerzen
krepieren. Oder du schaffst es mit
viel Glück ins Greisenalter und
musst miterleben, wie du von der
nicht vorhandenen Güte anderer
abhängig wirst. Ist es unter
diesen Umständen nicht besser
seinen eigenen Todeszeitpunkt
selbst festzulegen? Ist nicht ein
kurzes, aber erfülltes Leben
vorzuziehen, als das monotone
Dahinvegetieren, das die meisten
Menschen als Leben definieren? Ich
möchte nicht einfach so sterben
und in Vergessenheit geraten. Ich
bin kein unbedeutendes Atom im
großen Universum. Ich möchte ein
Zeichen setzen.

ROBERT
Vielleicht hast du recht.
TONI.M.NUTTER
(lächelt kalt)
Du weißt, dass ich recht habe.

ROBERT
Aber dein Plan, einen Amoklauf
anzukündigen und durchzuführen,
kann doch nie und nimmer
aufgehen.In dem Moment, wo du mit
deiner Tatabsicht an die
Öffentlichkeit gehst, werden die
Bullen dich festnehmen.

T.M.NUTTER
Glaubst du etwa, dass ich mir darüber
keine Gedanken gemacht habe?
Mein Freund du unterschätzt mich.
Ich bin kein Idiot.

ROBERT
Dann erkläre mir das WIE?

TONI.M.NUTTER
Ich werde ein Buch schreiben, in
dem ich meine Tat ankündige.

ROBERT
Ein Buch?

T.M.NUTTER
Ein ganz besonderes Buch. Es wird
den Titel KEN tragen. Mithilfe
dieses Buches werde ich meine Tat
vorankündigen.

Robert
Und weiter?

T.M.NUTTER
Ich werde eine Romanfigur
Amoklaufen lassen. Es wird eine
Art semi-biografische Erzählung,
die zukünftige Ereignisse
vorwegnimmt und mit älteren
Ereignissen verbindet. Am Ende der
Geschichte werde ich das genaue
Datum und die Uhrzeit angeben, an
dem ich aus meiner fiktiven
Geschichte eine reale Tat folgen
lasse.

ROBERT
Das könnte funktionieren. Die
Leser werden denken, dass du nur
ein Buch geschrieben hast und
werden es nicht ernst nehmen. Aber
nach der Tat wird sich das Buch
millionenfach verkaufen und du
wirst mit dieser genialen Idee
Geschichte neu schreiben. Die
Menschen auf der ganzen Welt
werden über dich und dein Buch
sprechen.

T.M.NUTTER
Nicht nur meine treuen Fans werden
ihr blaues Wunder erleben, sondern
alle, die mich kennen.
(Er schaut verträumt in die
Ferne.)
Ich kann mir schon das Gesicht
meiner Leser und Leserinnen
bildlich vorstellen, die jetzt in
diesem Moment mein Buch vor sich
liegen haben und über diese Zeilen
ihren Blick schweifen lassen. Sie
fragen sich, ob ich das wirklich
so meine oder nicht. Sie werden
entweder mit einem Lächeln
weiterlesen und das ganze als gute
Erzählung auffassen oder sie
werden jetzt doch kurz innehalten
und auf das komische Gefühl in
ihrer Magengegend horchen.
Wie entscheiden Sie sich?
Wie entscheidest DU dich?
Weiterlesen oder nicht?

ROBERT
Und was denkst du? Werden sie
weiterlesen?

TONI.M.NUTTER
Ich schätze die voyeuristische
Natur des Menschen wird dafür
sorge tragen, dass sie Zeile für
Zeile weiterlesen werden. Wie
viele von uns können dem inneren
Drang widerstehen, wenn man an
einem Unfallort vorbeifährt, dabei
leicht auf die Bremse zu treten,
um zu sehen, was da passiert ist.
Die fremden Gedanken, die
Schicksalsschläge anderer wecken
unsere Neugierde. Die kranken
Gedanken, die psychopathischen
Handlungen umso mehr. Diese
voyeuristische Veranlagung liegt
tief verankert in unserem Sein.

ROBERT
Und das Verlagshaus?

TONI.M.NUTTER
Die Verlagshausmitarbeiter werden
sich zuerst versammeln und sich
überlegen, ob sie dieses Buch
überhaupt veröffentlichen sollen
oder lieber nicht. Unser Gespräch
wird sie alle verunsichern.

ROBERT
Was? Du möchtest dieses Gespräch
voranstellen?

T.M.NUTTER
(eine eiserne Entschlossenheit
blitzt in seinen Augen auf)
Natürlich. Ich werde unser
Gespräch wortwörtlich ins Buch
aufnehmen. Nie hat es so etwas
zuvor gegeben. Nach meinem
Amoklauf werden sich die ganzen
Mitwissenden richtig schlecht
fühlen, da sie nun realisieren,
dass auch etwas Blut an ihren
Händen klebt. Alle, die diese
Zeilen lesen, könnten rein
theoretisch ein zukünftiges
Blutbad verhindern, jedoch traut
sich keiner, gegen mich
vorzugehen.

ROBERT
Die Leser könnten zur Polizei
gehen.

TONI.M.NUTTER
Diese Bastarde bei der Polizei
sind zu dumm, um gegen mich anzugehen.

ROBERT
Sie könnten deine Pläne durchkreuzen.

TONI.M.NUTTER
Was kann die Polizei gegen mich
schon unternehmen? Ich würde
einfach alles abschreiten und
behaupten, dass sogar diese
Aufzeichnung unserer Unterhaltung
rein fiktiver Natur sei. Ich kann
es als künstlerische Inspiration
hinstellen und aussagen ich hätte
es geschrieben, um meine Leser und
Leserinnen zu verunsichern und
somit die Verkaufszahlen für mein
Buch anzukurbeln.

ROBERT
Was wirst du machen, wenn das
Verlagshaus da nicht mitmacht?

T.M.NUTTER
Falls sich das Verlagshaus quer
stellt, dann veröffentliche ich
diese Erzählung halt im Internet.
Aber glaub´ mir, das Verlagshaus
wird mitspielen. Es geht um viel
Geld. Nach meinem Amoklauf kann
das Verlagshaus sich dank der
Verkaufszahlen zur Ruhe setzen.

ROBERT
Aber das Buch könnte indiziert
werden, noch bevor es die Leser
erreicht.

T.M.NUTTER
Auch darüber habe ich mir meine
Gedanken gemacht. Ich werde keine
offensichtliche Anleitung zum
Amoklauf schreiben, sondern ich
schreibe einen Roman, in der ich
die narrative Erzählstruktur etwas
künstlerisch modifiziere, um so
meine wahre Absicht zu
kaschieren.Der ganze Aufbau des
Buches wird unkonventionell konzipiert
sein, sodass man es nicht
auf Anhieb verbieten kann, sondern
zuerst klären muss, ob es nun
einen künstlerischen Wert besitzt
oder nicht. Diese Untersuchung
kann sich in die Länge ziehen und
durch diese zusätzliche Werbung
kann ich viel, viel mehr
Aufmerksamkeit auf mich und mein
Buch lenken. Du siehst also, dass
sogar ein präventives Vorgehen der
Staatsgewalt - gegen mein Buch
oder gegen meine Person - mich nur
vorwärtskatapultiert.

ROBERT
Du bist ein Genie. Ein verdammt
krankes Genie.

T.M.NUTTER
(lächelt selbstzufrieden)
Dankeschön.

ROBERT
Wo wirst Du Amoklaufen? Und wann
soll die ganze Sache stattfinden?
T.M.NUTTER
(lächelt)
Lies mein Buch ...

Ende? 

Ihr wollt mehr? Ihr kriegt mehr!

(Mehr als Euch lieb ist!) 

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Tipp: Verlags- und Presseadressen

Hier gibt es Verlags- und Presseadressen, die mir sehr weitergeholfen haben. Geeignet zur Verlagssuche oder nach einer Buchveröffentlichung für Info- oder Werbemails: www.myka-shop.de/für-autoren.

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Werbezombie - Folterporno Deluxe – Second Strike

 Folterporno Deluxe – Second Strike

(Abschalten können Sie woanders.)

 

 Meine Damen und Herren,die nächste Erzählung wird Sie bestimmt zufriedenstellen. Mögen Sie es auch als Fiktion abtun, so müssen sie sich doch eingestehen, dass Ihr Unterbewusst- sein mit dem Gedanken spielt, dass es real sein könnte. Ich garantiere Ihnen die Realität. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie!

 

 Es war gegen 23:00 Uhr. Ich ging die Rheinpromenade entlang. Wieder war ich in dieselben dunklen Sachen eingehüllt wie beim letzten Mal: Schwarzer Mantel, Sneakers (Schuhe, in denen es gut geht), lederne Handschuhe, schwarze Wollmütze und ein dunkler Schal verdeckten meine Identität. Der Stil der Stars. Einige Blutflecken waren beim Waschen nicht gründlich entfernt worden, doch in der Dunkelheit fiel es nicht auf. Die meisten Leute, denen ich begegnete, hatten sich vor der Kälte warm eingepackt. Kleidung clever kaufen. Ich hatte mir noch keine Gedanken gemacht, wie mein nächstes Opfer aussehen sollte. Manchmal muss man sich auch selbst überraschen lassen. Ich bin ein arger Gast und brüllender Löwe, der geht und sucht, welchen er verschlinge. Super- Mann.

 

 Die Rheinpromenade war relativ ruhig. Nur noch vereinzelt traf man auf Menschen, die zu dieser späten Stunde und bei dieser Kälte entweder joggen gingen (was für Idioten) oder ihren Hund ausführten. In einer Allee passierte es dann. Ein Punkmädel näherte sich mir und fragte, ob ich einen Euro für sie hätte. In der Dunkelheit konnte ich ihre Person nicht so recht ausmachen. Sie schien zwischen 14 und 16 Jahre alt zu sein. Sie war eine Inderin oder eine Singhalesin – die sehen ja alle gleich aus. Kinder statt Inder. Was für ein Blödsinn. Sie war exotisch, erotisch ..., trug blaue Jeans und eine dunkle Stoffjacke mit der gelben Aufschrift: *censored*. *censored* hörte sich gut an. Gelbe Kopfhörer waren um ihren fragilen Hals gelegt und man vernahm in dieser sternklaren Nacht leise pochende Basstöne. Eigentlich müsste sie bei dieser Kälte frieren, doch der billige Fusel, den sie intus hatte, bewahrte sie davor. Sie verströmte förmlich den Schnapsgestank aus ihren Poren.

 

 Mir kam ein witziger Gedanke in den Sinn: Würde sie sich jetzt eine Zigarette anzünden, dann würde sie bestimmt explodieren. Trotzdem strahlte sie einen besonderen Reiz auf mich aus. Mit ihren dunklen Mandelaugen und dem wohlgeformten Mund war sie gar nicht mal so übel. Und ich mochte ihre Schokoladenhautfarbe. Ich versprach ihr einen Hunderter, falls sie mit zu mir käme. Billiger kommen Sie kaum weg. Zudem versprach ich ihr etwas zu essen und eine Unterkunft für die Nacht. Sie schaute mich an. Doch mein Angebot schien sie nicht zu überraschen, jede diesbezügliche Mimik blieb aus. Ich schätze, dass sie solch ein Angebot nicht zum ersten Mal bekam. Vielleicht hätte sie es abgelehnt, doch heute war die Nacht noch lang und der Hunger zehrte an ihr. Kommunikation ist alles. Sie nickte mir schweigsam zu und wir gingen zu mir. Sie hieß Jenny, zumindest behauptete sie das. Ich denke, es war ein Fake-Name, doch was spielt der Name schon für eine Rolle? Ich fragte sie, aus welchem Land sie kommt. Sie schaute mich kurz an und antwortete: Deutschland. Ich dachte: Du verfickte integrationssüchtige Schlampe. Warte nur ab, die Handlung, die folgen wird, ist der Höhepunkt dieser Erzählung und du wirst die Hauptrolle spielen.

 

 Wie bereits erwähnt, wohne ich in einer Gegend, in der die Leute sich nur um ihren eigenen Scheiß kümmern. Diese Menschen haben genug Probleme mit dem Leben und wollen in nichts verwickelt werden. Ich schätze, dass diese Unempfänglichkeit meiner Nachbarschaft mir etwas die Anspannung nahm. An meiner Haustür angekommen schaute ich die Straße auf und ab. Sie war menschenleer. Soweit ich das beurteilen konnte, schaute keiner aus dem Fenster. Ich öffnete die Tür und wir gingen die Treppe hinauf. Meine Wohnung befand sich in der vierten Etage. Oben angekommen verlangte sie sofort das Geld. Schon GEZahlt?

 

 Den Mantel ausziehend deutete ich auf die Couch, wo sie sich hinsetzen sollte. Sie nahm zögerlich Platz. Ich ging in die Küche. Aus meiner Manteltasche holte ich mein Handy heraus und zog mich ganz aus. Nun stand ich nackt in der Küche. Mir war heiß und mein ganzer Körper zitterte vor Erregung. Ich wollte wieder töten! Dieser Gedanke: Keiner macht mich mehr an. Meine Brustwarzen standen hervor und mein ganzer Körper überzog sich mit einer Gänsehaut. Ich war wieder geil. Ich nahm mein Handy, ging im Menübereich auf Voice-Recorder, und drückte auf Play. Das Handy befestigte ich mit etwas Klebeband an meinem linken Oberarm. Später wollte ich die Tonaufnahme benutzen, um meinen Lesern und Leserinnen, also euch, einen authentischen Einblick in meine Tat zu ermöglichen.

 

 Ich werde während der Tat versuchen, alles so genau wie möglich zu kommentieren und dieses Tonmaterial mit in meine Aufzeichnung einbringen. Es ist kein Monolog, denn ich spreche mit Ihnen! Genießen Sie die Vorstellung:

 

 „Hallo? Test, Test, Sound, Vision, Soul. Okay, es geht los! Ich bin in der Küche. In einer Ecke der Küche habe ich ein eisernes Rohr liegen. Es ist ungefähr 25cm lang und liegt gut in der Hand. Designed to make a difference. Meine Hand umschließt jetzt das Rohr und ich spüre die Kälte, die es verströmt. Weapon Pickup. Es ist wie ein Schwanz aus Stahl, den ich in der Hand halte. In wenigen Sekunden ist es wieder soweit. Gleich wird Blut fließen. Mein Herz rast wie wild. Ich zittere am ganzen Körper. Doch das Zittern wird gleich vorüber gehen, wie beim letzten Mal. Mach was Prickelndes! Ich nähere mich dem Wohnzimmer. Mit meiner Rechten umgreife ich fest die Stange und verstecke sie hinter meinem Rücken. Die Couch ist so platziert, dass sie mit ihrem Rücken zur Küche sitzt. Always first class. Diese deutsche Schlampe, mit Migrationshintergrund, hat ihre Kopfhörer aufgesetzt und verzerrte Musik dringt zu mir rüber. Ich sehe direkt vor mir ihren Hinterkopf. Schuppenfreies Haar, unwiderstehlich schön. Ein lebendiges Wesen sitzt vor mir. Sie besitzt die gleichen Gefühle und Hoffnungen wie alle Menschen: wie ich, wie Du. Wer weiß, woher sie kommt. Hat sie Eltern, die sich um sie sorgen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass sie lebendig ist. Sie atmet. Ich hebe den Arm. Sie atmet. Ich zögere für einen Moment. Sie atmet. Das Rohr saust herunter und erfüllt den Raum ganz kurz mit einem Summen. Ich treffe sie am Hinterkopf. Skull Breaker. Ein dumpfes Geräusch ertönt, sodass sich meine Nackenhaare aufrichten. Effizienz ist alles. Accuracy Bonus. Da liegt sie nun auf dem Sofa. Doch die Frisur sitzt. Die Frisur hält bei jedem Wetter. Ich beuge mich über sie und drehe sie auf den Rücken. Sie atmet noch. Ich reiße Ihr die Kopfhörer runter und werfe den MP3-Player gegen die Wand. Die vibrierenden Basstöne verstummen. Ich lasse das Rohr fallen und gehe zum Schrank. Vor einigen Tagen habe ich zwei Handschellen aus einem NATO-Shop geholt. Hier bin ich Mensch, hier kauf’ ich ein. Die eine Handschelle lege ich ihr an, indem ich ihre Arme auf dem Rücken kreuze. Hilft in Sekunden, wirkt für Stunden. Die andere lege ich ihr um die Fußknöchel. Hält ein Leben lang. Ich stehe auf und gehe wieder zum Schrank. Diesmal hole ich ein Halstuch und eine Rolle grünes Paketpflaster. Das Tuch stopfe ich ihr in den Mund und klebe ihn zu. Das grüne Band der Sympathie. Falls sie gleich zu sich kommt, kann sie nicht mehr schreien. Mit einem Messer schneide ich ihr vorsichtig die Kleider auf. Mein Körper reagiert auf diese sexuelle Stimmung. Mit der Jeanshose habe ich etwas Probleme, doch auch sie bekomme ich aufgeschnitten. Jetzt liegt sie nackt vor mir. Gesunde Haut. Mmmmh schön schokoladig. Ihre Brüste sind groß, ihre Brustwarzen hingegen sind klein und dunkel. Mann, sind die dick, Mann! Zwischen den Beinen sehe ich die Schambehaarung, die wild gewachsen ist. Für Frauen, die sich trauen, ganz Frau zu sein. Ich gehe auf die Knie und beuge mich über ihre Brust. Die eine dunkle Brustwarze nehme ich in den Mund und sauge sie wie einen Schnuller. Ihre Brustwarze richtet sich auf. Sie kommt langsam zu sich. Das törnt mich mehr an. Ihre Augen weiten sich, als sie merkt, was vor sich geht. Das Teppichpflaster unterdrückt jeden Schrei. Ihr Körper windet sich stark, als ich an ihrem Nippel sauge. Lecker lecker lecker lecker lecker lecker lecker

...Mit der anderen Hand drücke ich die andere Brust, so dass sie etwas weniger zappeln kann. Ich sauge und drücke ihre Brust. Weichheit, die verwöhnt. Ich drücke so fest, dass sie anfängt vor Schmerzen zu wimmern. Je mehr sie wimmert und je mehr Tränen aus ihren Augen fließen, umso mehr erregt es mich. Ich stehe auf und gehe zum Fußende. Mit einem kräftigen Griff öffne ich ihr die Beine. Die Schamlippen schauen mich durch die wilde Behaarung an. Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch. Ich beuge mich darüber und fange an zu lecken. Lang lebe die Katze. Ein komischer Geschmack durch- flutet meine Zunge. Mit der wilden Frische von Limonen. Es ist der Geschmack von Urin vermischt mit Schamhaaren. Reicher Genuss entspringt der Natur. Extra stark. Extra frisch. Aus Angst kann sie ihren Drang zu urinieren nicht zurück- halten. Aus Deutschlands feinem Saftladen. Gelb. Gut. Günstig. Oder sie pinkelt bewusst, um mich aus Ekel zurückzuhalten. Der Sekt mit dem gewissen Extra. Löscht Kennerdurst. Löscht Männerdurst. Manchmal auch Frauendurst? Egal, was der Grund auch sein mag, es macht mich umso mehr an. Aus dieser Quelle trinkt die Welt. Die warme Flüssigkeit bedeckt mein Gesicht. Sein Erfolg ist der Geschmack. Ich lecke weiter. Hör auf deinen Durst. So fruchtig kann Erfrischung sein. Sie stöhnt und weint. Eine Seite ihrer Schamlippen bekomme ich zwischen die Zähne. Aber jetzt zerbeiß ich’s! Ich beiße hinein in das weiche, zarte Fleisch. Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. In meinem Mund verspüre ich einen weiteren Geschmack, den von Blut. Ich beiße fester zu und mehr Blut strömt. Geschmack, der die Sinne berührt. Ich bin jetzt richtig geil und möchte sie ficken. Ich stehe auf und drehe sie gewaltsam auf den Bauch. Ich ergreife ihre Pobacken und reiße sie auseinander. Das kleine Arschloch liegt direkt vor mir. Jede Frau hat ihr Geheimnis. Ich spucke auf die dunkle Rosette. Lauras Stern (oder hier eher Jennys Stern.) Dann ergreife ich erneut die Metallstange und stoße sie hinein. Bin ich schon drin? Das ist ja einfach. Ich spüre, wie ihre Rosette meinen eisernen Schwanz umgreift und in sich zieht. Am Anfang wehrt sie sich, indem sie ihre Pobacken zusammen- kneift, damit ich nicht in sie eindringen kann. Doch es hilft nichts. Ich ficke sie. Anal – alles Super. Sie weint. Auf dem Boden hinter dem Sofa liegt ein Strick. Ich lasse das Rohr kurz los und greife nach dem Strick. Die Eisenstange steckt in ihrem Arsch fest und bietet eine tolle Aussicht. Und Hämorrhoiden geben Frieden. Sie sieht aus wie die Biene mit ihrem Stachel aus der Zeichentrickserie. Ich wickle den Strick um ihren Hals. Das Rohr stecke ich tiefer in ihren Anus, diesmal gleitet es schneller und einfacher rein. Fun at work. Während ich sie so ficke, ziehe ich den Strick immer fester zu. Sie weint und atmet schwer. Ich ficke sie. Sie weint nicht mehr und keucht nach Luft. Faster, Pussycat! Kill! Kill! Ich ficke sie und ziehe am Strick. Sie atmet nicht mehr und ihr Körper entspannt sich langsam. And you’re done. Ich komme selbst zum Höhepunkt. Es ist so, als ob ein unglaubliches Feuerwerk meinen ganzen Körper durchflutet. Ich muss kurz nietzschen. Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit. Was für ein Höhepunkt. Mit allen Sinnen genießen. Genau in dem Moment, als sie ihren letzten Atemzug macht, komme ich selbst zum ultimativen Höhepunkt. Unendlich genießen. Geil ist Geil! Ich stehe sofort auf und greife nach Stift und Papier. In einer Ecke meiner Wohnung sitze ich nackt und schreibe alles auf, damit ich später nichts vergesse und alles so berichten kann, wie ich es erlebt habe. Die Lust am Schreiben. Mein Körper ist schweißbedeckt und zittert. Doch diesmal ist es nicht die Angst, die mich zittern lässt, sondern das Gefühl des vollkommenen Glücks. Das erste Mal in meinem Leben bin ich mir einer Tatsache bewusst: Ich lebe! Leben wir los! Das einzig Wahre. There’s no better way to fly. Das Leben wie es sein sollte. Level completed. Kills 2. Experience gained. Level up.

 

Diese Erzählung widme ich meinen Fans.

 

Ende?

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         KEN - Aus dem Alltag eines Taugenichts

                                                        (Release: 2013)

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Werbezombie (Gedicht)

Ich bin ein absoluter Regenfan. Immer wenn es regnet, muss ich auf jeden Fall spazieren gehen. In Wuppertal muss ich sehr oft spazieren gehen. Und dabei habe ich festgestellt, dass ich einen Fetisch habe. Ich stehe auf Scheibenwischer. Scheibenwischer machen mich an, ich liebe sie! Und um dieser Liebe Ausdruck zu verleihen, habe ich einen Brief geschrieben.

 

 

Liebesbrief an meinen Scheibenwischer

 

 Du lieber Scheibenwischer, so schrecklich auch mein Tag verläuft, so mies gelaunt auch meine Mitmenschen sind, so freue ich mich doch umso mehr auf meinen Feierabend. Besonders wenn es regnet. Denn so kann ich mir sicher sein, du lieber Scheibenwischer, dass wenigstens du mir freundlich winkst!

 

 Auch wenn mich die ganze Menschheit ignoriert, kann ich mir sicher sein, dass du mir winkst, du lieber Scheibenwischer.

 

 Du lieber Scheibenwischer, du gibst mir das Gefühl von Macht! Wenn ich sage: „Steh auf!“ (und dazu den Hebel betätige), stehst du auf und ohne lange zu nerven gehst du, nachdem du mir die Sicht vorm Regen gerettet hast, ganz gentlemanlike, ohne zu lächeln, wie ein Mann, der gerade stilvoll eine stolpernde Miss auffängt und ohne großes Aufsehen für seine helden- volle Tat zu kassieren, wieder weg.

 

 Du lieber Scheibenwischer, du bringst mir Sommer! Selbst im heftigsten Regen bringst du mir Sommer, indem du zärtlich über meine feuchten Scheiben streichelst und wenigstens für eine Millisekunde trockene Scheiben hinterlässt: „Es ist Sommer!“, denke ich dann. Und zwar in regelmäßigen Frequenzen, zwar sehr kurz, aber dafür sehr oft kurz hintereinander! Das schafft bei mir sonst niemand!

 

 Du lieber Scheibenwischer, du erregst mich! Du er- regst mich so sehr, dass ich manchmal sogar Honig auf meine Scheibe gieße, um zuzusehen, wie elegant und süß du dich in dieser goldig klebrigen Masse auf und ab bewegst!

 

 Du lieber Scheibenwischer, du bringst die tiefsten und dunkelsten Fantasien in mir zum Vorschein! Wenn ich Politiker schrumpfen lassen könnte, würde ich sie an dich binden und dich bei zugefrorenen Scheiben betätigen. Auf und ab, auf und ab, sodass nicht mal die multifunktionsmäßigste Impfung der Welt sie retten könnte.

 

 Du lieber Scheibenwischer, du hast einen so schönen Namen! Wenn „Scheibenwischer“ ein Adjektiv wäre, wärst du die Steigerung von „scheibenwisch“ und dein Superlativ würde „am scheibenwischsten“ heißen. Auf Steigerungen lassen sich auch immer so schöne Wörter reimen. Sonniger, schöner, scheibenwischer!

 

 So schreib ich dir ein Gedicht:

 

 Du lieber Scheibenwischer, könntest du mich doch nur verstehen! Denn dann würde ich dich fragen: „Willst du mit mir gehen?“

 

 Aus dem Himmel kann es auch noch so in Strömen gießen. So würde ich die Tage mit dir umso mehr genießen.

 

 Im Regen würden wir gemeinsam tanzen und singen, während auf den Scheiben das Prasseln der Regentropfen erklingt.

 

 Und ich weiß, du beschützt mich und hältst mich trocken. Danach können wir immer noch ... reden!

 

 Doch mein Herz zerbricht in mehrere Teile, denn wie ich sehe, bist du nicht alleine. Stets wischt ihr zu zweit meine Scheiben. Meine Hoffnung verschollen in weiten Reisen

 

 Ihr seid ein Traumpaar und erinnert mich an synchrone Turmspringer. Aber ihr seid viel eleganter, denn ihr seid Scheibenwischer.

 

 Sowohl im Regen als auch in der Sonne seid ihr zusammengeblieben. Trotzdem sollst du es wissen ... ich werde dich für immer lieben!

 

Ende des Gedichts?

 

Ende?

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Werbezombie

Das Geständnis – First Blood

 

 

Hi, ich bin 32 Jahre alt und ab heute werde ich keinen Tag älter. Das ist mein Geständnis und wenn Sie wollen meine letzte Erzählung. Ich habe lange genug dieses ungerechte Leben ertragen. Seit dem letzten Brief vom Verlagshaus quälen mich solche Zukunftsängste, dass ich mich nun entschlossen habe, meinem Leben ein Ende zu setzen. Auf meinem Schreibtisch liegt eine volle Schachtel Schlaftabletten. Doch bevor ich sie einnehme, möchte ich erzählen.



Wieso? Weil für die Tat, die ich begangen habe, auch das Verlagshaus mitverantwortlich ist. Diese Erzählung dürfen Sie, liebe Leser und Leserinnen, nicht mit anderen Erzählungen verwechseln, die Sie sonst lesen. Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und stellt die Entscheidung dar, wieso ich dem Leben der Schreiberei den Rücken gekehrt und mich für den Freitod entschieden habe.

 

Bevor ich zu meiner Haupterzählung komme, möchte ich Ihnen vorab einen kurzen Einblick in mein Leben gewähren. Sie können sich so ein besseres Bild von mir machen. Ich bin russischer Abstammung, lebe jedoch seit meinem 8. Lebensjahr in Deutschland. Meine Eltern kamen als Migranten in dieses Land. Eine einfache Kindheit ist für mich ein Fremdwort. Mein Vater, ein ehemaliger Soldat bei der Roten Armee, war dem Alkohol verfallen. Er trank oft über seinen Durst hinaus und genauso oft und unbarmherzig prügelte er dann auf mich und meine Mutter ein. Meine Mutter war eine einfache und naive Hausfrau, die sich der Tyrannei meines Vaters beugte und alles stumm ertrug. Sie war sehr hübsch, und einmal hörte ich sogar einen Bekannten sagen, dass ich ihre schönen blauen Augen geerbt hätte.

 

Noch etwas teilten meine Mutter und ich gemeinsam:

das Bett meines Vaters, ihres Ehemannes.

 

Wir beide mussten die kranken sexuellen Vorlieben dieses Mistkerls befriedigen. Ich mehr als meine Mutter, da mein Vater von kleinen Mädchen mehr angetan war. Er war ein perverses russisches Schwein, der ununterbrochen nach Wodka und Schweiß stank. Wie schon erwähnt, diente mein Vater in der kommunistischen Armee, bis zum Fall der Sowjetunion. Nach der Teilung musste er das Land verlassen. Er hatte die Position eines Ermittlers inne, der Staatsfeinde verhörte. Anders ausgedrückt: Er war eine Art Henker, der durch Folter Geständnisse von Verdächtigen erzwang. Meine Mutter erzählte manchmal, dass er drüben bei den Roten sehr hoch angesehen war und für seine besonderen Verhörmethoden gefürchtet wurde. Diese Bekanntheit wurde ihm schließlich zum Verhängnis und er musste ins Exil. „Einen so brutalen Mann“, sagte meine Mutter, „kann die neue Regierung nicht dulden.“ Nicht dass man im neuen Russland die Folter abgeschafft hätte (Russland ohne Folter? Guter Witz!), es war das neue Image, das man wahren wollte. Der Henker, der meinen Vater ersetzte, war mindestens genauso brutal und erbarmungslos wie er, doch war er ein Nobody, der vorher nicht aufgefallen war.

 

Mit falschen Papieren ausgestattet kamen wir über Umwege nach Deutschland. Die erste Zeit hier in diesem fremden Land war sehr schwer. Wir beherrschten die Sprache nicht und hatten daher kaum sozialen Kontakt zu der Gesellschaft. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse waren unsere Bemühungen zur Integration von vornherein zum Scheitern verurteilt. Auch die Lebensumstände ermöglichten uns kein Einleben in diese fremde Kultur. In der Sowjetunion war mein Vater einer, den man nicht ignorieren konnte. Er war eine Persönlichkeit, eine Autorität, die man fürchtete. In Deutschland war er ein Niemand. In seiner Heimat kommandierte er Leute herum und hier im der Fremde bot man ihm die niedersten und schmutzigsten Jobs an. Er arbeitete für diverse Zeitarbeitsagenturen. Wer mit diesen Agenturen noch keine Erfahrung gesammelt hat, denen könnte man diese Einrichtungen in der Tat als moderne Menschenhandelsorganisationen charakterisieren. Für eine schlechte Bezahlung arbeitet man hier und da. Das Geld, das man verdient, reicht meistens nicht zum Leben aus und so muss man zusätzlich beim Arbeitsamt Hilfe beantragen. Als Vorgesetzte bekam er Möchtegern-Männer, die keine Eier in der Hose hatten und die ihm in der Sowjetu_nion den Arsch geküsst hätten. Dieser Umstand band meinen Vater noch mehr an den Spiritusteufel. Der Alkohol betäubte gering seinen Lebensfrust und wir waren ein weiteres Ventil, womit er seiner inneren Wut Luft verschaffte. Entdecke die Möglichkeiten! Er konnte sich nicht gegen Deutschland wehren und war diesem Land hilflos ausgeliefert. Meine Mutter und ich konnten uns gegen meinen Vater nicht wehren und waren ihm hilflos ausgeliefert. Ich hasse meine Mutter heute immer noch dafür, dass sie mich nie in Schutz genommen hat. Sie sah stumm zu, wie ich weinte und brutal vom eigenen Vater vergewaltigt wurde. Er war sehr barbarisch und unnachgiebig, wenn es darum ging, seine Triebe an mir zu befriedigen. Meine Mama schritt niemals ein. Sie schwieg nur und schaute weg. Doch das Schicksal meinte es wohl gut mit mir, zumindest dachte ich es damals. Wenn ich heute zurückblicke, dann weiß ich, dass ich danebenlag. Was für ein Irrtum. Wie auch immer, es folgte ein Verkehrsunfall und beide, Mama und Papa, wurden zur Hölle geschickt. Seit ihrem Tod habe ich niemanden mehr, keine Verwandten und keine richtigen Freunde. Ich kam in ein Jugendheim, das ich mit 18 Jahren verließ. Mein Leben habe ich relativ früh dem Schreiben gewidmet und nun lebe ich mit den Konsequenzen. Ich bin arbeitslos und wohne in einer vom Staat unterstützten kleinen Sozialwohnung. Sie liegt in einem dreckigen Stadtteil voller arbeitsloser Asozialer, wo man nachts lieber keine Spaziergänge macht. Meine Lebensmittel bekomme ich von der Tafel oder ähnlichen Hilfsorganisationen. Wie Sie sehen, war mein Leben nicht gerade mit Glück gesegnet.

 

 

Mit 20 fing ich an, Literaturwissenschaften an der Bonner Universität zu studieren. Sie müssen wissen, dass ich leidenschaftlich gern lese. Die Bücher waren und sind immer meine einzigen Freunde gewesen, die mich nie im Stich ließen. In diese Fantasiewelten konnte ich flüchten, und genoss somit eine Art von Freiheit, die mir daheim fremd war. Ein Stück Zuhause. Sie sehen nun, dass wir als Familie sozusagen das Gegenteil der Cosby-Family waren. Wir waren weiß, mein Vater war nicht witzig und es herrschte eine Null-Toleranz-Regel. Die einzige Liebe, die ich zu Hause empfing, war die pervertierte körperliche Liebe, die mir vom eigenen Vater aufgezwungen wurde. Kommen wir wieder zu meinen Büchern. Zu meinen Lieblingslektüren zählen seit meiner frühesten Kindheit die Märchen der Brüder Grimm oder von Hans Christian Andersen. Ich lese auch Gruselromane und schaue leidenschaftlich gerne Horrorfilme, da ich auch in dieser Richtung schreibe. Zu meinen Lieblingsautoren zählen Stephen King, Jack Ketchum, Arthur Conan Doyle, Michael McDowell und einige weitere Vertreter der Horror-Belletristik. Diese Schriftsteller sind hervorragende Sprachkünstler und sowas von gut. Es sind echt geistreiche Geschichten. Dahinter steckt immer ein kluger Kopf. Leider konnte ich mich nicht genauso in die Klassiker der Literatur hineinträumen, wie es die Universität erwartete. Die Werke von Twain, Dickens, Kafka, Dürrenmatt, Schiller, Lessing, Goethe und wie sie sonst alle heißen mögen, verdarben mir die Freude am Studium. Und so beschloss ich mein Studium abzubrechen, um selbst zu schreiben. Die Geschichte ist voller erfolgreicher Schriftsteller und Schriftstellerinnen, die alle auch ohne einen Hochschulabschluss die Karriereleiter emporgestiegen sind. Das Talent, so war ich überzeugt, wird mit in die Wiege gelegt. Eine chinesische Weisheit besagt, dass jeder noch so lange Weg mit dem ersten Schritt beginnt, und mein erster Schritt (zum Abgrund hin) begann mit dem Abbruch des Studiums. Die Vorstellung, mit dem Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten Geld zu verdienen, hatte mich in seinen Bann gezogen. Und so beschloss ich, mich voll und ganz meiner Bestimmung zu widmen. Ich träumte mir vor, dass ich schnell Ruhm, Anerkennung und Reichtum erlangen würde. Ich vertiefte mich in Tagträume: Jedes Buch, das ich schrieb, wurde ein Bestseller. Berühmte Regisseure rissen sich um meine Bücher, um sie verfilmen zu dürfen. In den Hollywoodfilmen (und vielleicht auch in den Bollywoodfilmen) mimten berühmte Stars die Hauptakteure meiner Werke. Mit meinen Büchern und Erzählungen erreichte ich Kultstatus.

Kurz: Ich wurde reich und berühmt und alle Welt schaute zu mir auf. – Die Realität sah jedoch ganz anders aus. Seit dem Studienabbruch schrieb ich dutzende Kurzgeschichten. Wie schon erwähnt, stellten Horror und Mystery die Genres dar, die ich bevorzugte. Ich schickte meine Kurzgeschichten zu diversen Verlagshäusern und nahm an vielen Schreibwettbewerben teil. Einige meiner Manuskripte kamen mit der Post zurück, andere hingegen landeten gleich in den Papierkörben geldgieriger Verleger. Wie Sie sehen, habe ich eine lange Zeit auf den großen Durchbruch gewartet, vielleicht zu lange. Die Enttäuschung wurde von Tag zu Tag größer und die Zeit wetteiferte gegen mich. Etliche Jahre verstrichen ohne Erfolg und mit jedem abgelehnten Manuskript verlor ich ein Stück Hoffnung. Meine Träume rückten in unerreichbare Ferne, sie wurden wortwörtlich zu Sternen am Nachthimmel.

 

 

Ich verbrachte Tage, Wochen und Monate alleine zu Hause. Ich hörte auf zu lesen und saß nur noch vor dem Fernseher oder zockte an der Spielkonsole. Ich wandte mich vom gesellschaftlichen Leben ab. In einer medialen Welt war ich gefangen, die aus Talkshows, Gameshows, Serien aus den 80er Jahren, Daily Soaps und permanenter Werbung bestand. Oft verlor ich mich stundenlang in virtuellen Welten, wo ich als Terrorist oder Counter-Terrorist Leute erschoss oder in ähnlichen Killerspielen meine virtuellen Gegner, die meistens eine geringe KI besaßen, auf kunstvolle Art und Weise zu Hackfleisch verarbeitete. Test your Mind. Test your Sight. Test your Strike. Test your Luck. Auch das MMORPG war eine Leidenschaft, bei der ich online unzählige Stunden an meinen Figuren bastelte und immer darauf bedacht war, auf die nächste Stufe zu gelangen. Quest after Quest – unendliche bWeiten. In einer dieser langen und einsamen Nächte besuchte mich ein sogenannter Freund. Er war vor Kurzem in die Wohnung unter mir eingezogen und kam gelegentlich vorbei. Er hatte ein sehr schwules Erscheinungsbild. Sein Name war Oguzhan Atacoglu oder so ähnlich. Er hatte einfach einen Namen, den ich nicht aussprechen konnte und so nannnte ich ihn einfach nur Atatürk. Es war eine nicht ernst gemeinte Anspielung auf den Volksführer und Gründer der türkischen Republik. Mein Atatürk jedoch glich diesem türkischen Volkshelden nicht im Geringsten, weder im Aussehen noch im Charakter. Ich liebe einfach nur Wortspiele. Just for fun. War der Volksheld der Türkei homosexuell veranlagt? Ich weiß es nicht, aber nichts ist unmöglich. Es überraschte mich sehr, als ich bemerkte, dass er von mir mehr erwartete, als nur eine nachbarschaftliche Freundschaft. Mit seinem billigen Parfüm, Bom Chika Wah Wah, mit diesem Duft kann dir alles passieren, kam er sich wohl sehr toll vor. Der Duft, der Frauen provoziert? Sorry, aber bei mir wirkte es nicht. Der eine hat’s, der andere nicht. Er hatte es nicht. Ich zeigte seinen Annäherungsversuchen die kalte Schulter. Um ehrlich zu sein, mochte ich ihn nicht sehr, doch brachte er eine gewisse Abwechslung in meinen tristen Alltag. Er war zudem derjenige, der mich auf diese teuflische Idee brachte.

 

 

An jenem Abend sagte Atatürk bei einer Tasse Kaffee:

 „Du hast mir ja deine Kurzgeschichte gegeben. Also ganz ehrlich gesagt, finde ich deinen Schreibstil außergewöhnlich gut. Man wird jedoch den Eindruck nicht los, dass deine Geschichten jeder Realität fern sind, und daher werden sie etwas langatmig und unglaubwürdig. Vielleicht braucht es etwas mehr Realität. Life inspires.“



Wieso ich dem Typ eine Geschichte von mir zum Lesen gab, kann ich mir heute selbst nicht mehr erklären. Aber nach seiner scheinbar belanglosen Bemerkung haftete sich der Teufel persönlich an meine Fersen und lenkte meine Gedanken zu dieser fatalen Handlung hin. Immer wieder verschob ich den Gedanken auf den nächsten Tag, gemäß dem Motto „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen.“ Aber war der Morgen nicht das Heute von gestern? Nach einigen schlaflosen Nächten entschloss ich mich, meiner nächsten Geschichte die fehlende Realität zu verleihen – also den Funken Wahrheit quasi, an dessen Fehlen mein Erfolg gescheitert war. Wer nicht spielt, hat schon verloren. Dieses Werk sollte meinen Durchbruch sichern.

 

In einem Moment aufkeimender Hoffnung auf eine ruhmreiche Zukunft zog ich mir einen schwarzen Mantel an, setzte eine dazu abgestimmte Wollmütze auf, zog lederne Handschuhe über und bedeckte mein Gesicht mit einem Schal, bevor ich in die kalte Nacht hinaustrat. Ziemlich starke Klamotten. Ich musste handeln, wenn ich in der Erzählkunst die Ruhmesleiter emporsteigen wollte. Keine Experimente. Zeit für Taten. Meine Hände tief in den Manteltaschen verborgen, machte ich mich auf den Weg durch die dunklen Straßen meiner Stadt. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Nach einer kurzen Zeit fand ich das, was ich suchte, die nächste Akteurin meines Romans. Sie war um die 15 Jahre alt, zierlich gebaut und hatte lange blonde Haare. Sie war ein Stereotyp in Horrorfilmen, das die Opferrolle übernimmt. Erst stirbt der Nigger – wer einen hat, kann sich freuen–, dann das hübsche blonde Mädchen. Da ich auf die Schnelle keinen Nigger – sorry, einen Farbigen– finden konnte, war sie für meine nächste Geschichte perfekt. The right choice. Ich folgte ihr unauffällig. Irgendwann bog sie in eine ruhige Straße ein. Links der Straße standen vereinzelt Einfamilienhäuser, rechts war ein kleiner Wald. Um diese späte Nachtstunde schliefen wohl die meisten Einwohner, denn in den Fenstern brannte kein Licht. Die Nacht war still und bedeckte mich mit Anonymität. Ich wusste, dass dies die beste Gelegenheit war, die sich mir bot. Just do it! Ich beschleunigte meine Schritte. Meine rechte Hand umklammerte fester den Griff des Küchenmessers, das sich in meiner Manteltasche befand. Don’t leave home without it. Ich kam immer näher an sie heran, ohne dass sie etwas bemerkte. Die Sneakers, kaum zu glauben Markenschuhe so günstig, dämpften meine Schritte. Und so glitt ich wie ein Geist auf sie zu. Plötzlich hielt sie inne und drehte sich um. In letzter Sekunde warf ich mich hinter ein parkendes Auto und horchte. Mein Herz raste wie wild. Ich hörte das Blut in meinen Schläfen pochen und der Schweiß rann mir über die Stirn. Ich lauschte. Mein hämmerndes Herz war das Einzige, das ich anfänglich vernahm. BUMM-BUMM. Can’t beat the feeling. Dann hörte ich ihre gleichmäßigen Schritte durch das betäubende Hämmern hindurch und wusste, dass sie mich nicht gesehen hatte. Ich stand vorsichtig auf und setzte mich wieder in Bewegung. Ich kam immer näher an sie heran. Nur noch wenige Schritte trennten uns voneinander. Alles, bloß nicht langweilig. Den Atem anhaltend beschleunigte ich meinen Gang. Das Küchenmesser glitt aus meiner Manteltasche, gleich einer Giftschlange aus ihrer Höhle. Diesmal jedoch drehte sie sich in Panik rasch um. Sie hatte meine Anwesenheit gespürt. Ich hatte keine Möglichkeit mehr, mich zu verstecken. Es war aber auch nicht mehr nötig. No Risk, no Fun! Ich lief mit dem Messer in der Hand auf sie zu. Besser ankommen. Sie hatte wohl die lange Stahlklinge in meiner Hand bemerkt. Say hello to my little Friend! I will cut a Scar in your Face! Dermaßen unter Schock schrie sie nicht einmal um Hilfe. Ich stürzte mich auf sie, meine linke Hand umklammerte instinktiv ihren Mund, um sie vom Schreien abzuhalten. Meine rechte Hand stieß ihr das Messer in den Bauch. Sauber und diskret. Ultra Kill. Ihre Augen weiteten sich, als die stählerne Schlange seinen Weg durch die dünne Jacke riss und in den weichen Bauch biss. Spaß ist, was Ihr draus macht. Es bohrte sich in ihre Eingeweide hinein. Share moments. Share life. Ich zog sie zum Wald rüber. Come here. Meine linke Hand verhinderte weiterhin ein mögliches Aufschreien. Vielleicht hätte sie gar nicht geschrien, ich weiß es nicht. Ich zerrte sie auf den Waldboden, zog das Küchenmesser heraus und stach wieder zu. Ich liebe es. Holy Shit. Zog es heraus und stach erneut zu. Unstoppable. Godlike. Sie lebte noch. Wenn’s mal wieder länger dauert. Schalten Sie um auf Qualität! Fatality. Finish her. Ich geriet in Rage und stach immer wieder wild zu, bis sie blutüberströmt und leblos vor mir lag. It works. Monstaaahh Kill. Ihre Augen starrten weit offen in mein Gesicht. Der Lebensfunke war in ihnen entschwunden und sie starrte mich aus denselbigen an. Defeated. You win. Ich wollte aufstehen und weglaufen, doch ich unterdrückte diesen plötzlichen Trieb. Behalten Sie den Überblick! Meine Geschichte musste mehr bieten als nur einen gewöhnlichen Mord. Mit Sicherheit mehr Vergnügen. So entschloss ich mich kurzerhand zu improvisieren und setzte mein teuflisch geniales Werk fort, aus Liebe und Verantwortung. Ich schnitt ihre Jacke auf und riss ihr den Pullover runter. Und alles gelingt. Sie trug keinen BH. Sie sind frei. Meine kleine süße Akteurin lag mit nackten Brüsten vor mir. Es waren niedliche kleine Brüste, die sich noch im Wachstum befanden. So auf dem Rücken liegend, ruhten ihre Brüste flach auf ihrem Körper und erweckten den Anschein, als ob ein junger Knabe daliegen würde. Das Küchenmesser hatte tiefe Wunden in den zarten Körper gerissen. Red Passion. Combo Bleeding. Der Anblick erregte mich. Genieße jeden Augenblick. Ich spürte, wie es zwischen meinen Beinen kribbelte. So ein euphorisches Gefühl hatte ich vorher noch nie erlebt. Den Griff des Küchenmessers fest umklammert schnitt ich ihr kleine Stücke aus dem Körper. Die Privatfleischerei. Von den Rippen versuchte ich das Fleisch zu lösen, doch mit geringem Erfolg. Die Lust an der Schärfe. Ich ließ die Klinge an ihrem Bauch entlang gleiten und sah erregt zu, wie sich die sanfte, weiche Haut in entgegengesetzte Richtungen schob und rosafarbenes Fleisch freilegte. Schönheit von innen. Ich schnitt ihr die Brustwarzen ab und auch ein Stück vom Bauch. Sicher! Super! Sauber! Alles erregte mich. Mein Werk war nun vollendet. Nix wie weg! Etwas blutiges Fleisch in meine Manteltasche gesteckt, stand ich auf und machte mich auf den Heimweg. Freude am Gestalten. Level completed. Kills 1. Experience gained. Level up.

 

 

Zu Hause angekommen entledigte ich mich meiner blutigen Sachen und ging in die Küche. Jetzt sollte der nächste Höhepunkt meiner Geschichte folgen. Die neue Lust am Kochen. Ich wollte ein traditionelles russisches Gericht zubereiten. Gulasch a’la Russia. Ess(en) mit Lust und Liebe. Als Fleischbeilage nahm ich den Inhalt aus meiner Manteltasche. Das würde sich in der Erzählung toll anhören. Heute schon gut gegessen?

 Noch in derselben Nacht lud ich Atakürt zu mir nach Hause ein. Er hatte mir den tollen Rat zu meiner Geschichte gegeben. Für die geniale Idee schuldete ich ihm etwas. Ich wollte mich erkenntlich zeigen und ihm danken. Er war etwas überrascht, zu jener späten Nachtstunde eingeladen zu werden. Doch ohne Fragen zu stellen, nahm er meine Einladung zum Essen an. Ich erwähnte ja schon, dass er Gefallen an mir fand. Atatürk und ich aßen gemeinsam zu Abend. Ich aß mit, denn ich wollte in dieser Geschichte die Realität einfangen, und so musste ich alles persönlich erleben, um es dann realitätsnah niederzuschreiben.

 

Das Gulasch war lecker und das Fleisch schmeckte überraschenderweise gut. Das Gute daran ist das Gute darin. Es war geschmacklich wie Hühnchen und nicht wie Schweinefleisch, was ich in einigen Büchern gelesen hatte. So isst man heute. Der mit dem Blubb. Nach dem Essen tranken wir noch einen Kaffee. Ich stand auf und ging auf meinen Nachbarn zu.

 

 

Eigentlich stehe ich selbst auf Frauen. Doch wollte ich heute ausnahmsweise über meinen eigenen Schatten springen und mich bei ihm bedanken. Ich wusste, was er begehrte und war bereit es ihm zu geben. Sie sollten wissen, alle Männer wollen nur das Eine. Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn. Atatürk saß auf dem Sofa. Ich kniete mich vor ihm hin und fing wortlos an seine Jeanshose aufzuknöpfen. Engineered Jeans. Er war sichtlich überrascht und wurde tomatenrot im Gesicht. Atatürk hob sein Gesäß etwas an, damit ich ihm die Hose runterziehen konnte. Der Mistkerl konnte sein Glück kaum fassen. Er trug blaue Boxershorts. Null Komma null neun Quadratmeter Paris. Ich griff hinein und holte seinen unbeschnittenen Schwanz heraus. Leg los, werd groß. Sein Penis pulsierte in meiner Hand und die Eichel wurde immer größer. In guten Händen. Sein Schwanz erigierte erst mithilfe meiner Zunge zu seiner vollen Größe. Schluss mit Schlaff. Ich spuckte drauf und massierte mit meiner Hand seinen Sack, während ich an seiner Eichel saugte und leckte. Eis am Stiel, lecker. Mit ‘ner Handvoll Haselnüsse. Ein echtes Stück Pause. Ich leckte und spielte wie wild mit seinem Lustknochen. Dieser Penner ergoss sich in meinen Mund und ich schmeckte das warme Sperma. Kommt schnell, kommt gut. Extra lang im Geschmack (ohne Zucker). Ich schaute ihn an und öffnete meinen Mund voll klebrigem Sperma, das meine Mundhöhle benetzte wie ein Spinnennetz. Für die Extraportion Milch. Ihm tief in die Augen blickend schloss ich meinen Mund und schluckte das Zeug runter. Vom Würstchen das Beste. Schmeckt immer wie beim Italiener. Oder eher wie beim Türken um die Ecke? Ich stand auf und ging ins Badezimmer.

 

Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, war die Schwuchtel weg. Männer sind so. Somit ersparte er uns beiden die peinliche Situation, die unweigerlich gefolgt wäre. Und so setzte ich mich an meinen Schreibtisch, um mein Werk in Angriff zu nehmen. Das Meisterwerk. Ich schrieb wie besessen die Nacht hindurch und sogar in die nächste Nacht hinein.

 

Am darauf folgenden Morgen schickte ich meine Geschichte zu einem großen Verlagshaus. Die nächsten Tage verbrachte ich in Hochstimmung und erwartete jeden Moment meinen Durchbruch. Die Tat blieb natürlich nicht unentdeckt. Ich bin doch nicht blöd. Ich hatte es erwartet. Von dem Vorfall im Wald handelte die gesamte Presse, jedoch fand sich kein Motiv für den Mord und so gab es keine Verdächtigen. Die Medien berichteten von mir, und es war ein Genuss zu sehen, wie die dumme Polizei im Dunkeln tappte. Deutschland berichtete von mir. Du bist Deutschland. Ich war Deutschland. Ich fühlte mich integriert. Das war ein tolles Gefühl. Heute ein König.

 Endlich kam der Tag, an dem ich das Schreiben vom Verlagshaus erhielt. Es war ein unscheinbarer Brief im Postkasten. Ich öffnete den Umschlag voller Erwartung und war über den kurzen Inhalt überrascht:
#



Ihr Manuskript




Vielen Dank,



zunächst einmal möchte ich Ihnen danken, dass Sie sich wegen der Veröffentlichung Ihres Manuskripts an uns gewandt haben.

Leider sehen wir keine Möglichkeit, Ihr Projekt in unser Programm zu übernehmen.

 

Der ganzen Handlung fehlt es an Glaubwürdigkeit, daher kann es unsererseits nicht als Krimi vermarktet werden. Die Leser erwarten eine gewisse Nachvollziehbarkeit der Handlung, die Ihre Geschichte leider nicht gewährleistet.

Sie können Ihr Manuskript gerne überarbeiten und uns erneut zusenden.

 

Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere schriftstellerische Zukunft viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen



Mathilda von Zahnd



Lektoratsleiterin des Verlagshauses ‚Les-Cerisiers’



 

Ende?

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Mein erster Roman

Hallo Community,
hier zeige ich euch mal die ersten Zeilen aus meinem Roman. Ich habe noch nicht viel Erfahrung auf diesem Gebiet, von daher kann ich meine eigenen Sachen nicht so richtig einordnen oder bewerten.
Deshalb brauche ich Kritik von Aussenstehenden. Und da dachte ich, dass dies wohl der beste Weg dafür ist.
Das was ihr hier lesen könnt ist der Anfang des Romans, aber noch kein fertiges Kapitel.
Bevor ich jetzt blind drauf los schreibe, wollte ich halt erstmal andere Meinungen einholen.
Der Roman ist eigentlich ins Science Fiction Genre einzuordnen, wobei meiner Meinung nach auch andere Genres bedient werden.
Das Story Gerüst steht schon zu 95% würde ich sagen. Wenn er fertig ist wird er etwa 15 Kapitel und 250-300 Seiten umfassen.
Um was es genau geht, werde ich aber noch nicht verraten ;)

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