Kapitel 3

Der letzte Kampf

Es waren 3 Monate vergangen. Inzwischen bauten wir ein Haus auf und bekommen bald ein Kind. "Ich hätte nie gedacht, dass mich jemand liebt." Sprach ich zu Amenius. Sie ging auf den Hof um etwas Obst vom Baum zu pflücken. Ich setzte mich auf das Bett. Auf einmal traten zwei Soldaten der Hougis ein. Es war Jercor und Jasuda. Ihre Stimmen sagten im gleichen Moment: "Zay-Sa. Durch deine Unfähigkeit ist das wichtigste Mitglied unseres Stammes gestorben. Durch diesen Tod haben wir tausende Schlachten verloren." Sie holten ihre Säbel raus. Sie hielten den Säbel an mein Hals und schnitten mich. Ich war verletzt, doch sie dachten, ich wäre tot. Sie nahmen mich mit für eine Zeremonie. Ich tat weiterhin so als wäre ich tot. Meine Frau würde sich wohl keine Sorgen machen weil sie verreisen wollte.
Im Baum wachte ich auf. "Seht! Ich lebe! Ich habe nicht die Schuld an dem Tod meines Freundes! An mich wurden nur zu hohe Hoffnungen gesetzt." Ich ging wieder heraus. "Ich glaube dir. Wir haben diesen Baum wieder aufgebaut, trotzdem fehlte etwas." Jercor trat hinaus. "Wir nehmen dich wieder auf!" Jasuda kam auch hinaus. "Du hast uns die Augen geöffnet, wir hätten dich beinahe getötet." Langsam merkte ich, dass sie so etwas erwarteten. 100 Naxos rannten auf uns zu. Tausende nordische Naxos rannten auch zu uns. Die nordischen Hougis kamen hinterher weil sie das Vorschreiten der Naxos sahen. Alle unsere Stammesmitglieder traten aus und kämpften. Ich kämpfte mich ebenfalls durch eine Menge Naxos. Das violette Blut der Naxos spritzte in alle Richtungen, wie das silberne Blut unseres Stammes. Dieses Gemetzel tat in den Ohren weh. Ständig verrückte Schreie. Ein Naxo rannte auf mich zu und schubste mich um. Ein Feuer entflammte seinen Speer, er brannte meine Beine an. Ich rannte zwar weg, doch ich war nicht schwer verletzt. Ich rannte zurück.  Jasuda traf ein Schwert mitten in den Kopf. Sie taumelte und fiel, doch sie lebte noch. Schnell eilten einige nordische Heiler heraus und brachten sie auf sicheres Gebiet. Das machte mich wütend. Da war wieder dieses weiße Licht. Die Naxo-Armee war komplett gestorben. Wir gewannen den Kampf und wussten, dieser Krieg bleibt uns ab sofort fern. Sie werden sich nicht mehr an uns wagen.
Jercor und ich setzten uns an die Klippe hinter dem Baum. "Der Krieg ist vorbei. Doch wir müssen noch das Geheimnis lüften, warum dieser Krieg begann." Ich war erschöpft und sagte nur noch: "Das werden wir später versuchen. Lass uns den Sieg feiern."
 

Ende

Fortsetzung:

Elfengeflüster: Im Bann der Elemente

 

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