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Willkommen bei Lesekritik, anonymous
Dienstag, 12 November 2019 @ 23:09 Uhr

Leben

Ich stehe auf der Brücke..
Allein! Dreckig! Allein!
Unter mir fahren Autos. Niemand betrachtet mich, obwohl jeder mich angesehen hat.
Sie gucken! Staunen! Schauen weg!
Ich bin ein Niemand für die Welt.Da keiner sich die Müühe gibt anzuhalten.
Alles ist ihnen wichtiger, als mein Leben.
Geld! Sex! Geld!
Aber ich stehe auf der Brücke und bin bereit zum Springen.
Ich stehe auf der Brücke..
Allein! Dreckig! Allein!
Unter mir fahren Autos. Niemand betrachtet mich, obwohl jeder mich angesehen hat.
Sie gucken! Staunen! Schauen weg!
Ich bin ein Niemand für die Welt.Da keiner sich die Müühe gibt anzuhalten.
Alles ist ihnen wichtiger, als mein Leben.
Geld! Sex! Geld!
Aber ich stehe auf der Brücke und bin bereit zum Springen.
Warum sollte man auch leben?
Dein Leben,
so kurz wie es auch ist, irgendwann wird es enden. Alle sind vergänglich. Warum sollten sich also Leute, deren Leben sowieso gescheitert ist, die nichts zum Freuen haben, deren Leben eine Qual ist, nur leben, weil ein Gefühl, ein Etwas, an das 1000 von Menschen glauben 10 Regel aufgestellt hat?

Du darfst nicht töten!

Was meint er damit?
Darf man keine Mitmenschen töten? Oder darf man überhaubt keine Lebewesen töten, das heißt auch keine Tiere? Oder ist es einem nicht mal erlaubt über sein eigenes Leben zu bestimmen?

Du darfst nicht töten!

Doch ich bedeute nichts. Niemand bedeutet etwas für die Welt. Wir leben nur um uns zu vermehren! In ein paar hundert Jahren ist doch sowieso alles vorbei.Dann vermehrt sich niemand mehr.
Tot! Aus!Ende!
Warum sollen wir aufpasssen, dass es keine Klimakathastrophe gibt, wenn in ein paar tausend Jahren sowieso alle bei einer Hitzeperiode draufgehen, auch ohne, dass wir Autos fahren. Ich meine es gab schon immer Eis und Hitzeperioden.
Allles stirbt! Warum warten?

Da ich keine Antwort habe, springe ich und mache damit den Anfang!
Mein Ende!
"Willst du wissen warum ich lebe?", fragt der Glaube.
Doch ich bin schon tot.

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4 Kommentare

Die folgenden Kommentare geben Meinungen von Lesern wieder und entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung der Betreiber dieser Seite.
Die Betreiber behalten sich die Löschung von Kommentaren vor.
Autor: varioplex am Montag, 03 Januar 2011 @ 18:27 Uhr Leben
Gewaltig depressiv, ist dies die Einleitung für ein Buch?
Oder ist es möglicherweise dein derzeitiger Gemütszustand?
Mir machen diese Zeilen Angst!

Sorry varioplex
Autor: Gast am Mittwoch, 05 Januar 2011 @ 11:26 Uhr Leben
ganz schön heftig...
Hört sich wirklich ein bisschen wie eine einleitung zu einen Buch an.
Sonst sehr gut geschrieben :D
Autor: Lesemaus am Mittwoch, 29 Februar 2012 @ 15:25 Uhr Leben
ich find das du das ganz gut gemacht hast. der text ist natürlich ziemlich depressiv und merkt den Trotz und den Wiederspruch in der Person. ich finde das du auf das eine oder andere mehr eingehen hättest. Wie zum Beispiel auf den Grund und man fragt sich natürlich was "der Glaube" geantwortet hätte...!
Lg
Autor: Marie am Mittwoch, 17 Dezember 2014 @ 15:20 Uhr Persönliche Meinung
Hey :)
Tut mir leid, aber mir kommt das ein bisschen gestellt vor. Überall sind Schlagwörter auf die Menschen immer anspringen, wie Sex, Tod, Töten usw. Mir kommt es eher so vor als wären diese Worte extra gesetzt damit überhaupt ein Ausdruck beim Leser ankommt. Ich glaube nicht dass du Ernsthaft meinst was du da geschrieben hast. Für mich klingt es eher so als wolltest du den Leser absichtlich provozieren aber jedoch nicht zum nachdenken anregen lassen. Ein wirklich tiefer Ausdruck oder ein Gefühl steht für mich nicht dahinter.
Trotzdem viel Erfolg weiterhin beim Schreiben!
Liebe Grüße