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Willkommen bei Lesekritik, anonymous
Samstag, 18 November 2017 @ 01:40 Uhr

Ken - Aus den Alltag eines taugenichts - Eine Folterkomödie

Listen : ZZ Top – Gimme All Your Lovin´
Level 4
Corporal
Johnny-Boy stand -äußerst cool und lässig- mit der
AK-47 auf dem Schulflur und schaute sich um. Die
Schüsse erzeugten allmählich die gewünschte
Aufmerksamkeit. Einige Schüler und Schülerinnen
gingen instinktiv der Quelle der Schüsse nach
-dies waren die mental superschwachen- und andere
versuchten sich aus dem Gefahrenbereich zu
entfernen. Eine allgemeine Panik brach
noch nicht aus, doch das Chaos nahm langsam
seinen Lauf.

“Who´s on Next?“ - Schweigen-
“The next please!” -immer noch Schweigen-

Johnny-Boy richtete seine Waffe auf den letzten
Schüler, der bei der Sitzbank stand.

„So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist
wandeln.“
(Neues Testament, Galater, Kap. 5 / Vers 25)

Der Kleine hieß Watson -10 Jahre alt- und war ein sehr
ruhiger und unauffälliger Junge, der sich im Moment
zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort
aufhielt. Johnny-Boy drückte mehrmals den Abzug.

-BAMM- -BAMM- -BAMM- -BAMM-
„Hahaha... The Big Bang Theory. Staffel 1.!“
-BAMM- -BAMM
Die Kugeln drangen in den Körper des kleinen
Jungen ein. Gleich einer Strohpuppe wurde er auf die
kalten Fließen geschleudert.

"What a dump"
, bemerkte Johnny-Boy und
spuckte auf Watson.
Watson war richtig zäh. Er war nicht sofort tot ,
sondern blickte vom Boden apathisch an die Decke.
„Du kleiner dreckiger Bastard!“, fauchte J.B.
Watsons Blut trat ungebändigt aus den
Schusswunden hervor. Sein gesamter Thorax war
zu Hackfleisch geworden, den kein Arzt mehr
zusammenflicken konnte. Die Kugeln steckten
tief in den Rippen, der Wirbelsäule, in Armen
und Beinen und im Brustbein. Sein halbwüchsiger
Oberkörper war durchdrungen von Blei und
durchlöchert wie holländischer Gouda -echt lecker-.
Johnny-Boy hatte im Fernsehen gesehen, wie
Cowboys ihr krankes Pferd erschossen, damit es
nicht mehr leiden musste. Diesen letzten Gefallen
wollte er Watson nicht vorenthalten. Er musste nur
den nächsten Schuss präzise platzieren.

"Elementary, my dear Watson"
, versicherte ihm
Johnny-Boy und setzte die
Ak-47 an dessen Kopf an.
-BAMM

Great Shot!

Watson war Geschichte. AMEN

Exitus letalis.



In Erinnerung an:

Watson †
(10 Jahre alt)

FallS der Tod aber gleiCHsam ein AusWandern ist
von hier an EInen andereN Ort,
und wenn Es wahr ist,
was man saGt,
dass allE,
die geStorben sInd,
siCH dort befinden,
welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?

Sokrates



← ← ← Flashback
Heute ist wieder einmal der 14. Februar: Valentinstag.
Der Tag der Liebenden. Für Eduard stellte es jedoch
den Tag dar, den die Blumenindustrie erfunden hatte,
um ihren Absatz zu steigern. Hätte er seine Frau
gefragt, wie sie zu diesem Tag steht, dann hätte sie
ihm zugestimmt und diesen besonderen Tag als
konsumorientiert abgestempelt.
Sie hielt sich für eine intelligente und aufgeklärte Frau,
aber Vorsicht Falle!

Die Realität sah nämlich anders aus. Würde Eduard
darauf eingehen und ihr kein Geschenk besorgen,
würde sie anfangen zu schmollen und die ganze
Woche hindurch, wenn nicht länger, ein beleidigtes
Gesicht ziehen. Am klügsten wäre es ihr etwas zu
kaufen, auch wenn sie gerne darauf verzichtete.

Er ging in einen Blumenladen und schaute sich um.
Nun ging es darum das richtige Präsent auszuwählen
und hier war Taktgefühl gefragt und zudem was
Eduard durch das Geschenk erwartete. Zum Beispiel:
Eine einfache Rose - ohne Drumherum - würde ihm
am Abend einen Blowjob bescheren. Eine Rose mit
etwas Grünzeug und weißen Gänseblümchen,
verpackt in durchsichtiger Folie mit Herzen drauf,
würde ihm einen Blowjob und einen Fick einbringen.
Sollte er tiefer in die Tasche greifen und zum Beispiel
einen ganzen Rosenstrauß mit nach Hause bringen,
so konnte er sich bestimmt etwas auswählen. Er hätte
dann mindestens einen Wunsch frei, wie bei Aladdins
Wunderlampe, nur das es hier hieß: ein Wunsch frei
bei seiner Frau der Muschischlampe. Dann könnte er
frei wählen: vielleicht die Stellung 69?
Blowjob beidseitig?
Oder lieber ein Arschfick?
Eduard stand vor einer schwierigen Wahl. Er entschied sich für die
einzelne Rose ohne Drumherum. Die 4.50 € bezahlte
er ohne Murren, da ihn ein Blowjob im Puff
mindesten 30€ kosten würde. Somit stimmte das
Preis-Leistungs-Verhältnis. Den Blowjob von seiner
Frau zu bekommen störte ihn nicht weiter, da er das
Licht ausschalten und sich vorstellen konnte, es wäre
eine Andere, die seinen Schwanz lutschte.
Vielleicht die Blumenverkäuferin?
Oder Schlumpfine?
Oderlieber etwas versauter: Miss Piggy?
Seiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Eduard hielt bei
Blowjobs an dem Sprichwort: Nachts sind alle Katzen
grau. Dieses Sprichwort bedeutete für ihn: Ein Mund
in der Dunkelheit ist auch nur ein Mund, wie jede
andere auch …


Level >4.1.<:

Extra-Kill-Bonus:

Aquarium Killer10


Bevor Johnny-Boy in die Mensa ging, wollte er sich
noch um das Aquarium im Schulflur kümmern. Er
hasste Guppys, diese bunten Hippies unter
den Fischen. Im Aquarium befanden sich insgesamt

fünf Guppys,
ein Dutzend Neon-Sammler
und ein Antennenwels.

J.B. hatte es besonders auf die Guppys
abgesehen. Mit der Rückseite der AK-47 zerschmetterte
er das Aquarium und das ganze Wasser
-samt Fischen- floss auf den Boden. Mit beherzten
Tritten zermatschte Johnny-Boy die -Hippie-
Guppys.11

„Stirb Guppy, stiiirrrrb!“



11 Die restlichen Fische = Kollateralschaden

In Erinnerung an:

Guppy †
(5 Stück)
Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein.
Heinrich von Kleist

Exkurs:

Willkommen bei Biologie für jedermann!

Heute: - Experimente für zu Hause -
Utensilien: - 1 x Goldfisch -
- 1 x Goldfischglas -
- Wasser für das Goldfischglas -
- 1 x Red Bull Energy Drink (0,33l) –

Versuchsdurchführung:

1. Das Goldfischglas mit Wasser füllen
2. Goldfisch hinzufügen
3. Den Goldfisch beobachten
4. Red Bull ins Goldfischglas beimischen
5. Goldfisch beobachten
und Erkenntnisse gewinnen J

Modifizierte Form des wiss. Versuchsaufbaus:

Utensilien: - 1 x Goldfisch -
- 1 x Goldfischglas -
- Wasser für das Goldfischglas -
- 1 x Red Bull Energy Drink (0,33l) -
+ 1 Glas Wodka


Viel Spaß
beim
Experimentieren mit Tieren!#

Ende? 

Ihr wollt mehr? Ihr kriegt mehr!

(Mehr als Euch lieb ist!) 

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