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 Dieter Ebels: Helene - Eine Kriegskindheit
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Von: Dieter (offline) am Sonntag, 20 Februar 2011 @ 17:24 Uhr (3814 Mal gelesen)  
Dieter

Als ich bei Recherchen zu einem Buch über die Geschichte meiner Heimatstadt Duisburg Zeitzeugen befragen wollte, stieß ich auf eine alte Dame, die mir von ihrer Kinderzeit im Krieg erzählte. Diese Erzählung ging mir dermaßen unter die Haut, dass ich sie niederschrieb. Ich wollte die Geschichte unbedingt für die Nachwelt festhalten, denn irgendwann wird es die Generation, die den Schrecken des Krieges noch selbt miterlebte, nicht mehr geben. Dann gehen alle Erinnerungen an diese Zeit verloren, Erinnerungen, die für die nachfolgenden Generationen unbedingt als Mahnung festgehalten werden müssen.
Das Buch wurde auf der Frankfurter Buchmesse 2007 vorgestellt und bereits wenig später veröffentlichte das für den Grimmepreis nominierte Internetportal "Shoa.de" eine superpositive Rezension darüber, obwohl das Buch mit dem eigentlichen Holocoust nichts zu tun hat. Als die VG-Wort mir mitteilte, dass der Klett-Verlag einen kompletten Originalsauszug des Buches in das immernoch aktuelle Geschichtsschulbuch "Mitmischen 3"(9.Schuljahr) aufnimmt, war ich als Autor natürlich sehr stolz darauf, denn ich wusste, dass mein Buch auch die Jugend erreicht.

Helene - Eine Kriegskindheit
Dieter Ebels
ISBN 978-3-86683-074-5
Wagner-Verlag 2007
401 Seiten

Handlung
Deutschland in den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Besonders in den großen Industriestädten zermürben ständige Bombenangriffe die Bevölkerung. Not und Elend sind allgegenwärtig. Diese Geschichte schildert die Kriegsjahre in Duisburg aus der Sicht des Mädchens Helene. Während sich ihr Vater als Soldat im Krieg befindet, erlebt Helene, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren vier Geschwistern, all die Grausamkeiten des Krieges. Das Mädchen muss miterleben, wie die Bomben um sie herum alles in Schutt und Asche legen. Überall gibt es Tote und Verletzte und schließlich trifft ein schwerer Schicksalsschlag sogar ihre eigene Familie. Als Helene durch die Kinderlandverschickung nach Bayern kommt, kann sie die Kriegswirren für einige Zeit verdrängen, doch kaum kehrt sie nach Hause zurück, überschatten tragische Ereignisse ihr Leben.
Obwohl dieses Buch auch einige amüsante Anekdoten aus dem Leben des Mädches Helene schildert, so ist es doch geprägt von den alles zermürbenden Grausamkeiten des Krieges. Es ist eine Schliderung, die tief unter die Haut geht und für allzu sensible Gemüter eher nicht geeignet ist.


www.dieter-ebels.jimdo.com


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